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Webinar: Führungskräfteentwicklung als Challenge

Verdeckte Funktion, unbeabsichtigte Wirkung und Paradoxien von Trainingsprogrammen und wie Personalarbeit trotzdem gelingen kann. Wir wagen einen systemtheoretischen Blick auf die „Intervention“ Führungskräfteentwicklung.

New Leadership, Next Level Leadership, Explorer-Programme – Trainings zur Führungskräfteentwicklung gehören zum Standard organisationaler Personalentwicklung. Ob Unternehmen, Verwaltung oder NGO: Kaum eine Organisation verzichtet auf Programme, Trainingsreihen oder Seminare, die Führungskräfte in ihrer Rolle stärken sollen. 

Die einen sehen darin den nächsten Schritt, nachdem neue Leadership-Prinzipien (Leitbild) entwickelt wurden, für andere dienen Trainings einzig dem Daseinszweck. Beides ist nachvollziehbar. 

Aus einer Vielzahl von Aufträgen im Bereich der Führungskräfteentwicklung machen wir als Beratende jedoch noch andere Beobachtungen: Es ist der Versuch, über die Arbeit an Haltung, Mindset oder Selbstbild von Führungskräften kurz- oder langfristig auch die Organisation zu verändern. Denkt man die Organisation vom Menschen her, erscheint diese Herangehensweise plausibel. Doch führen neue Reflexionsangebote für Führungskräfte automatisch zu einer anderen Organisation? Viele Personalabteilungen bewegt genau diese Frage. 

Konsequenterweise werden Trainingsprogramme dann um strukturelle Themen erweitert (Organisationsführung, Change Management). Paradoxerweise stellen sich dadurch allerdings gegenteilige Effekte ein, und die Organisation bleibt unverändert. Denn je mehr man die eigenen Strukturen versteht, desto mehr kommt man auch in Kontakt mit der Begrenztheit des eigenen Einflussbereichs. Also Hände weg von der Führungskräfteentwicklung? Auch darauf gibt es mehrere Antworten, denn auch Trainingsprogramme sind Problemlösungen – und haben Lösungsprobleme zugleich. 

Das erwartet dich:

In diesem Webinar wagen wir einen systemtheoretischen Blick auf die „Intervention“ Führungskräfteentwicklung. Anhand von Praxisbeispielen wollen wir gemeinsam Thesen zu wirkungsvolleren Ansätzen diskutieren, auf verdeckte Funktionen blicken und mögliche Folgeprobleme in den Blick nehmen. 

Für wen? 

Für Führungskräfte, Personaler:innen, Organisationsentwickler:innen und alle die Organisationen differenziert betrachten und ihre Rolle darin bewusster gestalten wollen.

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