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Responsible Artificial Intelligence – Wer coacht die Trainer?

Alles begann aus privaten Interesse- irgendwie häuften sich Berichte über künstliche Intelligenz (KI) und wie Sie unsere Welt verändern wird. Auffällig war, dass jetzt schon in persönlicher Form von KI  geschrieben wird. Ist da bereits die Zukunft spürbar, die sich in unseren Köpfen seit A.I. von Steven Spielberg oder gar Terminator bebildert hat?

Wir fingen an ein wenig zu recherchieren. Durch persönliche Kontakte darauf aufmerksam gemacht, sahen wir uns einen Vortrag eines CMO auf der re:publica Messe 2018 zu künstlicher Intelligenz und der Zukunft des Marketing an. Ganz deutlich wird darin, dass wir uns alle mit dem Thema beschäftigen sollten- weil es uns in sämtlichen Lebensbereichen betrifft. Unsere Recherche ging weiter- Podcasts, mehr oder weniger verständliche Blogs, Artikel und Gespräche. Empfehlenswert finden wir zum Beispiel den inzwischen sehr bekannten Blogeintrag von Tim Urban.

Was wir während dessen realisierten war durchaus mit gemischten Gefühlen verbunden, und ehrlich gesagt auch mit Sorge um unsere persönliche Zukunft. Damit verbunden entstand der Wunsch doch etwas aktiver zu einem möglichst positiven Ausgang der KI Entwicklung beizutragen. Immerhin finden sich im Netz auch viele Beispiele über die positiven, hoffnungsbringenden Anwendungen von KI. Unter dem Titel „Erde an KI – Neue Ideen für unseren Planeten“ wird es 2019 in Berlin ein EarthLab geben. Viele große Softwarehersteller weisen derzeit auf die Vielzahl an Möglichkeiten in der Nutzung von KI hin. Auch bei der letzten u.Lab live:session des Presencing Institute in Berlin wurden diese Möglichkeiten diskutiert. Da wir keine Programmierer sind, sondern Berater, Netzwerker, Organisationsentwickler und Coaches blieb für uns die Frage: Wie bringen wir uns eigentlich ein?

Wie so oft in unserer Arbeit sehen wir zumindest zwei Ebenen – die der Organisation und die menschliche bzw. persönliche Ebene. Mit itstime werden wir uns auf der organisationalen Ebene aktiv in die Arbeit stürzen, und die Zusammenarbeit und Vernetzung mit ähnlichen wie den erwähnten Beispielen suchen und fördern.

Auf der persönlichen Ebene fällt uns C.G. Jung ein, und seine Arbeit über die verdrängten Anteile. Demnach ist es durchaus annehmbar, dass eine KI die Vorurteile und Vorstellungswelten seines/r Programmierers/in fortschreibt. Basierend auf unserer Coaching Arbeit und unseren eigenen Entwicklungswegen, wagen wir daher an dieser Stelle einmal folgende Hypothese: KI – TrainerInnen brauchen Coaching; spezifischer gesagt, die Arbeit mit ihren persönlichen Anteilen.

Wozu? Um eine höhere Wahrscheinlichkeit zu erreichen, dass sich verdrängte Anteile nicht auf die Programmierung und somit Kreierung von KI übertragen – und damit die schon bekannten negativen Auswirkungen von KI begrenzt werden.

Mit unseren Recherchen und der anschließenden Reflektion sind wir aktiv und offen einen Schritt in Richtung einer Zukunft mit verantwortungsvoller KI gegangen, und laden alle Interessierten zu einem Austausch mit uns ein….

…bevor sich die erste KI in den Weltraum absetzt.